Chronik der Schützenmusikanten Petersberg

1956-1957

Im Juli 1956 legten nach einem Übungsschießen sechs junge Schützen den Grundstein für einen Spielmannszug. Piccoloflöten und kleine Trommeln waren die ersten Instrumente. Geprobt wurde im Gasthaus „Zum Stern“ (Birkenbach), nicht immer zur allgemeinen Freude der Gäste. Nach nur einem halben Jahr fleißigen Übens konnte man zur Weihnachtsfeier 1956 den begeisterten Zuhörern den ersten Marsch „Waidmannsheil“ präsentieren. Insgesamt beherrschte man nun drei Märsche und konnte weitere fünf Mann zum gemeinsamen Musizieren gewinnen. Im Herbst 1957 übernahm Hermann Herzig die Übungsleitung.

1958-1960

Zu den ersten Auftritten gehörten die 30. Geburtstage der Gründungsmitglieder, die zum Anlass genommen wurden, das Erlernte zum Besten zu geben. Hieraus entwickelte sich eine bis heute bestehende Tradition, dass den Mitgliedern der Abteilung Musik ab dem 30. Geburtstag und den Mitgliedern des Schützenvereins ab dem 50. Geburtstag zu jedem runden Geburtstag ein Ständchen gebracht wird. Otto Aschenbrücker übernahm 1960 die Stabführung als Tambourmajor und Hermann Herzig wurde Übungsleiter des Spielmannzuges.

1961-1965

In den nächsten Jahren wurde am Aufbau des Spielmannzuges gearbeitet. Dank Spenden, insbesondere von Otto Aschenbrücker und Ewald Emmert konnten eine große Trommel und ein Paar Becken angeschafft werden. Der Spielmannzug wurde durch vier Fanfarenbläser, eine Lyra und zwei Landsknechttrommeln noch weiter verstärkt.

1966-1970

Aus dem anfänglichen Spielmannszug entwickelte sich ein Spielmanns- und Fanfarenzug mit mittlerweile über 50 begeisterten Musikern. Unter der Federführung von Bernd Baun begann man eine Harmoniegruppe mit anfänglich drei Trompeten aufzubauen. 1968 unterstützte man die Aktion des Fuldaer „Orgelmannes“. Die ersten Schritte zum Musikzug waren gemacht.

1971

Dank des großen Repertoires an Marschmusik war der Spielmanns- und Fanfarenzug des Schützenvereins Petersberg ein fester Bestandteil der Festumzüge an Schützenfesten und Königsproklamationen von der Rhön bis zum Vogelsberg. Um das optische Auftreten zu verbessern, wurde in diesem Jahr ein neuer Schützenanzug, Krawatte und Hut für die Musikanten angeschafft. Noch heute tragen die Musikanten sowie die übrigen Mitglieder im Schützenverein diesen Anzug.

1972

In diesem Jahr feierte der Schützenverein Petersberg sein 40jähriges Bestehen. Anlässlich dieses Ereignisses komponierte Bernd Baun den „Petersberg Marsch“, welcher am Ende der Proklamation von Dieter Baun zum Schützenkönig uraufgeführt wurde. Diese Melodie zu unserem „Petersberger Lied“ gehörte fortan zu dem Spielmannzug und noch heute verabschieden sich die Schützenmusikanten mit diesem Lied von Ihrem Publikum.   
Aus Anlass der Olympiade in München untermalten die Musikanten zusammen mit der 84th US Army Band den Fackellauf im Schlossgarten mit der Olympia-Fanfare.

1973-1975

1973 wurden die Festzüge in Friedewald/ Bad Hersfeld und Reichelsdorf/ Obersuhl angeführt. 1975 umrahmte der Spielmanns- und Fanfarenzug die Festlichkeiten zum Deutschen Schützentag, der ebenfalls in Bad Hersfeld stattfand.

1976-1977

Im Herbst 1976 bestritt der Spielmannszug zum ersten Mal einen Wettbewerb außerhalb unserer Landsgrenze in Ostheim/ Mellrichtstadt. Aus diesem Anlass bat man bei der Kompanie um Befreiung des Tubisten, der zu dieser Zeit seinen Wehrdienst leistete.
In diesen Jahren entwickelte sich der Spielmanns- und Fanfarenzug zu einer eigenständigen Abteilung innerhalb des Schützenvereins Petersberg.

1978

Mitte des Jahres 1978 fuhr der Spielmannszug anlässlich des 40. Geburtstages von Erwin Müller nach Bischbrunn/ Spessart. Das dort stattfindende Schützenfest wurde musikalisch mitgestaltet. Zitat aus der hiesigen Zeitung Main –Echo: „Mit entscheidendem Anteil am Gelingen des Festes hatten der Schützenspielmannzug und die Jagdhornbläser aus Petersberg bei Fulda, die erstmals Kontakt zu den Bischbrunner Schützen aufgenommen hatten“.
Die Schützengesellschaft der Stadt Zell an der Mosel lud im Herbst 1978 zu Ihrem Schützenfest anlässlich des 65-jährigen Jubiläums ein. Bei den Auftritten in Zell spielten sich die Musikanten in die Herzen der Zeller. Es entstand eine langjährige Freundschaft zwischen den Zeller Schützen und dem Spielmanns- und Fanfarenzug, aus der heraus immer wieder gegenseitige Besuche in den kommenden Jahren zustande kamen.

1979

Ein Höhepunkt im Jahr 1979 war die Teilnahme am Schlitzer Trachtenfest. Doch dabei sollte es nicht bleiben. Die Erfolge der letzten Jahre beflügelten die Truppe, sodass man zum 1. Mal an die Teilnahme an einem Wettstreit dachte. Ausrichter war die Feuerwehrkapelle in Dirlos. Der Fleiß der Musiker wurde durch einen hervorragenden 2. Platz in der modernen Spielmannszugklasse belohnt.

1980

In Dietges wurde im Mai 1980 ein Jugendlager vom Schützenverein Petersberg durchgeführt; auch die Jugendlichen des Spielmannzuges waren mit von der Partie.
Mitte des Jahres wurde ein weiteres Wertungsspiel in Eberbach/ Neckar in Angriff genommen. Wochenlang wurde dafür geprobt. Und es zahlte sich aus. Man erreichte eine stolze Punktzahl und ein Ehrenpreis war der Lohn für diese Leistung.
Im Rahmen der 100-Jahrfeier „Alte Oper Frankfurt“ nahm der Spielmanns- und Fanfarenzug zusammen mit anderen großen Fanfarenzügen, Militär- und Polizeimusikkorps sowie Folkloregruppen und Blaskapellen am Sternmarsch durch Frankfurt teil. Während der Festzug noch lief, wurden die Musikanten aus ihren Reihen herausgelöst und direkt vor die „Alte Oper“ umgeleitet, um hier ein zweistündiges Platzkonzert zu geben.

1981

Das Jahr 1981 stand ganz unter dem Motto „25 Jahre Spielmannszug“. Höhepunkte der Feierlichkeiten waren der Festkommers im Propsteihaus und der Sternmarsch mit 15 Kapellen durch Petersberg. Die Gründungsmitglieder wurden zu Ehrenmitgliedern des Spielmannszuges ernannt. Zum Ehrentambourmajor wurden die ehemaligen Tambourmajore Hermann Herzig, Otto Aschenbrücker, Helmut Ebert und Heinz Gath ernannt.
Zu Beginn des Jahres wurde zusammen mit den Petersberger Chören und Musikvereinen eine Heimatschallplatte aufgenommen. Der Spielmannzug hatte die Ehre auf Seite A das erste Stück zu spielen.
Zur Einweihung des Rathauses in Petersberg im Oktober gab man ein zweistündiges Konzert.

1982

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Schützenvereins Petersberg wurde das Kreisschützenfest in Petersberg ausgerichtet.
Gleich an zwei Wertungsspielen, einmal in Pilgerzell und beim Fuldapokal, stellten die Musikanten ihr Können unter Beweis. Im August nahm man am Bunten Abend zum Musikfest in Flieden teil.
In diesem Jahr wurde erstmals eine Saisonabschlussfahrt mit dem Motto „Zonengrenze Rhön“ unter der Führung von Zollbeamten durchgeführt.

1983

Zum zweiten Mal gestaltete der Spielmanns- und Fanfarenzug den Festzug des Schlitzer Trachtenfestes musikalisch mit. Ein erneuter Besuch bei den Freunden der Schützengesellschaft der Stadt Zell an der Mosel sollte in diesem Jahr einer der Höhepunkte werden. Im Herbst trafen sich die Musikanten dann zu einem dreitägigen Probenwochenende in der Blockhütte in Dietges.

1984

Das Jahr 1984 begann, wie das Vorjahr endete, mit einem Schulungswochenende in Dietges. Hier wurde geprobt für den Wettstreit um den goldenen Rhönpokal in Tann. Der Fleiß der Musiker wurde mit einem 3. Platz in der Schwierigkeitskategorie „Oberstufe“ belohnt.
Als äußeres Zeichen für die Zugehörigkeit zur Abteilung Musik bekamen alle Spieler ein rundes Abzeichen, eine silberne Lyra auf grünem Grund, auf den Ärmel des Schützenanzuges genäht. Einzig dem Dirigenten stand eine goldene Lyra auf grünem Grund zu, die er mit dem entsprechenden Stolz trug.
Einen weiteren Ausflug machten die Musikanten im Juli zum ZDF nach Mainz.

1985

Durch die Erfolge der letzten Jahre beflügelt, stellte man sich nun weiteren musikalischen Herausforderungen weit über die Grenzen der Heimat hinaus. Zum ersten Mal nahm der Spielmanns- und Fanfarenzug an einem Festzug zum Hessentag teil. Auch der Festzug zum Schlitzer Trachtenfest wurde in diesem Jahr wieder mitgestaltet. Diese zwei Festzüge waren eine rundum gelungene Sache, sodass man  voller Spieldrang im September nach München zum 175. Münchner Oktoberfest aufbrach. Vor ca. 2000 Zuschauern konnte man voll Stolz erstmals die Heimat musikalisch vertreten.
Auch wurde der Mut, wieder an zwei Musikwettbewerbe teilzunehmen, mit Auszeichnungen für den Spielmanns- und Fanfarenzug belohnt.

1986

Das 30 jährige Bestehen des Spielmanns- und Musikzuges wurde bei einer viertägigen Ausflugsfahrt nach Eppan/Südtirol, einer Bildersuchwanderung in Schlitz sowie einem Festkommerz gefeiert.
Beim Festkommers gaben sich noch mal alle ehemaligen Spieler des Spielmannszuges die Ehre, zur Freude Ihres Publikums aufzuspielen. Die befreundete Zeller Schützengesellschaft war eigens zu diesem Ereignis angereist.
Anlässlich der 1150-Jahrfeier der Gemeinde Petersberg waren die Musikanten gleich mehrmals im Einsatz, um beim Turmblasen und einem Konzert die Festbesucher zu unterhalten und zu begeistern.
Festzugserfahrung zeigte man beim Hessentag in Herborn, am Kreisschützenfest in Bad-Salzschlirf und weiteren Schützenfesten in der Region.

1987

Große Festzüge waren mittlerweile Routine für den Musikzug, so dass auch in diesem Jahr der Hessentagsumzug in Melsungen, der Festzug zum Schlitzer Trachtenfest und der Eröffnungsfestzug zum Münchner Oktoberfest musikalisch mitgestaltet wurden.
Ein Tagesausflug ins Frankenland und die Veranstaltung des Blumenschießen für die Ehefrauen und die weiblichen Musikzugmitglieder waren die geselligen Aktivitäten in diesem Jahr.

1988

Die Teilnahme am 37. Deutschen Schützentag in Bad Homburg, das 3. Wanfrieder Musikfest und der Hessentag in Hofheim gehörten in diesem Jahr zu den Höhepunkten. Beim Jahrmarkt im Hessenpark Neu Anspach spielte man im Festzug und auf der Bühne für die begeisterten Besucher. Im Juni reiste der Spielmanns- und Musikzug für zwei Tage zu den Schützenfreunden nach Zell an der Mosel, um das dortige Schützenfest musikalisch zu umrahmen.
Im Oktober war es dann wieder mal Zeit für ein Probenwochenende in Dietges, um das bereits große Repertoire an Musikstücken zu erweitern.

1989

Die musikalische Entwicklung des Spielmannszuges zu einem Musikzug wurde in diesem Jahr ganz deutlich. Die Fanfarenspieler hatten ihrer Ausbildung an einem anderen Instrument der Harmoniegruppe abgeschlossen und somit gab es ab diesem Jahr keine Fanfarenspieler mehr in den Reihen der Musikanten. Auf Beschluss der Abteilungsversammlung änderte sich in diesem Jahr der Name in Musikzug des Schützenvereins Petersberg.
Auch die Art der Auftritte veränderte sich mit dieser Entwicklung. Hatte man früher mehr Festzüge musikalisch gestaltet, so standen nun Platzkonzerte und Bühnenspiele vermehrt auf dem Terminplan.
In diesem Jahr waren es Auftritte beim Lichterfest in Bad-Salzschlirf, am Lauterbacher Prämienmarkt, bei der Bundesgartenschau in Frankfurt, am Hessentag in Frankenberg/ Eder und beim Rakoczyfest in Bad-Kissingen.
Große Festzüge wurden beim Schützenausmarsch/ Schützenfest in Hannover und am Oktoberfest in München musikalisch mitgestaltet.
Die Zeller Schützen besuchten den Musikzug zum Petersberger Schützenfest.
Eine dreitägige Ausflugsfahrt nach Eppan/ Südtirol war der Höhepunkt in diesem Jahr. Ein Konzert im Schlosshof von Schenna/ Südtirol krönte diesen Ausflug.

1990

Der 30. Hessentag fand in Fulda statt. Die heimischen Musikkapellen hatten die Möglichkeit ein Bühnenspiel auf dem Universätsplatz in Fulda zu geben. Auch der Musikzug nutzte diese Möglichkeit, sich während der Festlichkeiten zum Hessentag musikalisch in Fulda zu präsentieren. Der Hessentagfestzug bildete den Abschluss der Festlichkeiten. Selbst der ununterbrochene Regen konnte dem Musikzug die Freude an der Marschmusik nicht nehmen. Die Brunnenweihe des Petrusbrunnen in Petersberg wurde musikalisch mitgestaltet. Beim Lichterfest in Bad-Salzschlirf gab der Musikzug ein abendliches Konzert.

1991

Zum zweiten Mal wurde in Petersberg eine Heimatschallplatte aufgenommen. Der Musikzug ist zu hören mit dem Marsch „Bürgerwehr“ und dem Walzer „Zwei verliebte Augen“. Der musikalische Höhepunkt in diesem Jahr war die Teilnahme am Festzug zum Münchner Oktoberfest. Eine Ausflugsfahrt nach Mainfranken im September 1991 war eine tolle Abwechslung für alle Musikanten.

1992

Conny Emmert war in diesem Jahr Prinzessin des Petersberger Carnevalvereins und Carsten Fross, ein aktiver Musikant, ihr Adjudant. Aus diesem Anlass ließen es sich der Musikzug nicht nehmen, am Fuldaer ROMO Umzug teilzunehmen.
Live im Radio war man beim Karaoke Cup des Autohauses Helwig zu hören.
Bei der musikalischen Hessenmeisterschaft in Hofgeismar waren die Musikanten mit dem Konzertstück „Präludium“ angetreten.

1993

Zur intensiven Vorbereitung neuer Musikstücke stand in diesem Jahr ein dreitägiges Probenwochenende in Dietges auf dem Programm.
Im Juni besuchten die Musikanten für einen Tag die befreundeten Schützen der Schützengesellschaft Zell an der Mosel.
Beim Schlitzer Trachtenfest und beim Schützenfest in Lerchenberg/Eisenach wurden die Festzüge musikalisch mitgestaltet.
Auch 1993 gab es Tage, an denen gleich mehrere Einsätze auf dem Terminplan standen: morgens das Rathausplatzkonzert in Petersberg, danach der Festzug beim Kreisschützenfest Künzell.
Die Jahresabschlussfeier fand im Lothar-Mai Haus statt.

1994

Dietmar Ruhnau wird Abteilungsleiter des Musikzuges des Schützenvereins Peterberg. In diesem Jahr war Thomas Kollmann, ein aktiver Musikant, „Prinz Thomas der XLIII von Sport und Musik“ am Petersberg.
Der Ausflug zum Musical „Starlight-Express“ nach Bochum wurde für alle Teilnehmer ein unvergessliches Erlebnis.
Die Musikanten umrahmten musikalisch den 43. Deutschen Schützentag in Frankfurt und das Schützenfest in Bischbrunn/ Spessart.
Im Rahmen der Landesgartenschau Fulda wurde der Musikzug für zwei Bühnenspiele engagiert.
Zur Jahresabschlussfeier wanderten die Musikanten vom Grabenhöfchen zur Enzian Hütte.

1995

Die Mitgestaltung des Fastnachtsumzuges in Frankfurt/ Main war nicht nur für die närrischen Musikanten ein Fastnachtshöhepunkt.
In diesem Jahr übernimmt Markus Goldbach die musikalische Leitung des Musikzuges und Albert Kircher tritt in die Reihen der Musikanten zurück.
Zum wiederholten Male umrahmte man musikalisch den Eröffnungsfestzug zum Münchner Oktoberfest.
Im September wurden die Gebeine der Hl. Lioba von Fulda nach Petersberg in die Grabeskirche überführt. Der Musikzug bildete zusammen mit dem Musikverein Petersberg eine Kapelle, welche  die Prozession musikalisch bis hinauf zur Grabeskirche begleitet.

1996

wald Wehner übernahm die Abteilungsleitung des Musikzuges.  
40 Jahre Musikzug des Schützenvereins Petersberg: dieses Jubiläum wurde 1996 mit einem Ausflug nach Bischofsmais im Bayrischen Wald gefeiert.
Zur 175-Jahrfeier des Landkreises Fulda gaben die Musikanten im Rahmen der Feierlichkeiten in Fulda ein Platzkonzert.
Der Festzug zum Hessentag in Gelnhausen wurde musikalisch mitgestaltet. Dieser Festzug ging in die Geschichte als „1, 2, 12“ ein.
Im November bildeten ein Festkommers und ein „Musikalischer Abend“ (1.Konzert) den Abschluss der Feierlichkeiten zum 40. Geburtstag. Der „Musikzug des Schützenvereins Petersberg“ ändert seinen Namen in „Schützenmusikanten Peterberg“. Im Rahmen des Festkommers werden die neuen Notenpultbanner erstmals vorgestellt. Fortan gehören sie zur optischen Ausrüstung der Schützenmusikanten bei allen Konzerten und Bühnenspielen.

1997

Mehrstündige Bühnenspiele ließen sich in diesem Jahr immer wieder auf dem Terminplan finden. Der Landesschützentag in Künzell, das Bahnhofstraßenfest in Fulda, Rathausplatzkonzert, Straßenfest der Brunnenzeche Fulda, Rakoczy Fest Bad-Kissingen, Fuldaer Stadt- und Weinfest und das Weinfest in Peterberg. Hier wurden die Festgäste mit flotter und traditioneller Blasmusik unterhalten. Auch die Marschmusik kam bei den Festzügen beim Schützenfest und beim Rakoczy Fest in Bad-Kissingen nicht zu kurz.
Ein Tagesausflug in den Freizeitpark „Fort Fun“ war für alle Musikanten und deren Familien ein aufregendes Ereignis.

1998

Der Auftakt im Jahr 1998 war die Neujahrswanderung nach Spahl in die „Heile Schern“.
Am 29.05. übernimmt Albert Kircher auf Wunsch aller Schützenmusikanten wieder den Dirigentenstab.
Zum Münchner Oktoberfest konnten die Musikanten den begeisterten Zuschauern des Eröffnungsfestzuges wieder flotte Marschmusik präsentieren.
Im Oktober luden die Schützenmusikanten zusammen mit dem Polizei-Chor Fulda zu einem Konzert ins Propsteihaus Petersberg ein. Das Probenwochenende in Dietges wurde daher zur intensiven Probe der Konzertstücke genutzt.
Erstmals wurde von der Gemeinde Peterberg ein Probenwochenende für die Jungmusiker der Petersberger Musikvereine durchgeführt. Auch die Jugendlichen der Schützenmusikanten waren mit dabei.

1999

Die gelungene Winterwanderung nach Spahl in die „Heile Schern“ gab auch in diesem Jahr den Startschuss ins neue Jahr.
Zum Bahnhofsstraßenfest/ Fulda spielten die Schützenmusikanten am Bahnhofsvorplatz zur Unterhaltung der Gäste auf.
Die Partnerschaftsfeier der Gemeinde Petersberg „Europäische Städtepartnerschaft“ wurde musikalisch umrahmt.
Tradition hatte das mittlerweile zum vierten Mal stattfindende Musikantentreffen im November. Aktive und ehemalige Musikanten konnten sich hier über alte Zeiten, neue Wege und die Entwicklung der Musik austauschen.

2000

Was machen Musikanten im Winter? Am Besten ist eine Winterwanderung nach Spahl in die „Heile Schern“.
Eine außergewöhnliche Ereignis war es für die Schützenmusikanten, vom Hessischen Rundfunk für einen Fernsehauftritt in der Sendung „Hessen, wie es singt und klingt“ im Rahmen des Hessentagsprogramms in Hünfeld engagiert zu werden. Beim Bühnenspiel auf der Aktionsbühne der Bundeswehr begeisterten die Schützenmusikanten ebenso wie beim Festzug des Hessentages die Zuhörer mit ihrer Musik.
Weihnachtliche Weisen präsentierten die Musikanten am Weihnachtsmarkt in Schlitz zur abendlichen Stunde.

2001

Im Frühjahr übernimmt Ewald Wehner den Dirigentenstab von Albert Kircher, der zurück in die Reihen der Musikanten tritt.
Das 45jährige Bestehen der Schützenmusikanten feiert man mit einem Dreitagesausflug nach Berchtesgaden.
Bis zum heutigen Tag ist der Schützenverein Petersberg der einzige Schießsportverein im Schießkreis 61 Fulda mit einer eigenen Musikabteilung. Dies haben die Schützen immer wieder zum Anlass genommen, mit ihren Musikanten an Festzügen bei überregionalen Schützentagen teilzunehmen. In diesem Jahr besuchte man zusammen den 50. Schützentag in Wiesbaden.
Vorerst zum letzten Mal nehmen die Schützenmusikanten am Festzug zur Eröffnung des Münchner Oktoberfestes teil.
Zum Abschluss des Schlitzer Weihnachtsmarktes stimmt man die Besucher mit traditionellen und modernen Weihnachtsliedern auf die Festtage ein.

2002

In der Jahreshauptversammlung der Musikanten wird Ulrike Klüber zur Abteilungsleiterin gewählt. Auf Abteilungsbeschluss wird Boris Costin im März neuer Dirigent der Schützenmusikanten.
Der Schützenverein Petersberg feiert in diesem Jahr sein 70jähriges Bestehen mit einem großen Kreisschützenfest.
Bei strahlendem Sonnenschein nahmen die Musikanten am Festzug des Rakocyfest in Bad-Kissingen teil. Im Anschluss wurden die Festbesucher noch eine Stunde in der Fußgängerzone mit flotter Blasmusik unterhalten.
Zum Bad-Hersfelder Kreisschützenfest begeisterten die Schützenmusikanten ebenfalls mit ihrer flotten Marschmusik.
Dank intensiver Nachwuchswerbung am ersten Tag der offenen Tür, Ende des Jahres, konnten mehrere Jugendliche die Ausbildung an einem Instrument bei den Schützenmusikanten beginnen. Erste bereits ausgebildete Jugendliche fanden den Weg in die Abteilung.

2003

Die Ziele und Interessen von jungen und erfahrenen Menschen sind nicht immer die Gleichen. Daher ergab es sich, dass eine kleine Gruppe Musikanten sich von der Abteilung trennte. Zunehmend wurde die Energie in die Nachwuchssuche und Ausbildung junger Musikanten investiert.
In diesem Jahr regierten als aktive Musiker Julia Gaul als Fastnachtsprinzessin in Böckels und Markus Herber als Fastnachtsprinz in Petersberg.
Das Sommerfest der Tankstelle Welle wurde musikalisch mitgestaltet.
Und im Sommer waren alle Musikanten ob jung ob alt zur Schatzsuche unterwegs in der Rhön.

2004

Zu Beginn des Jahres luden die Schützenmusikanten zum 2. Tag der offenen Tür ins Schützenhaus Petersberg ein. Auch wie im vergangenen Jahr finden  wieder musikbegeisterte Jugendliche zu den Schützenmusikanten.
Im April wurde ein Wochenende zur intensiven Probe neuer Musikstücke genutzt. Die Gemeinde Niederaula feierte in diesem Jahr ihr 1225-jähriges Bestehen mit einem großen Festumzug und anschließendem Festbetrieb. Die Schützenmusikanten führten diesen Festzug musikalisch an und unterhielten im Festzelt die begeisterten Besucher für mehrere Stunden mit klangvoller Volksmusik. Zum folgenden Kreisschützenfest war man ebenfalls nach Niederaula gefahren, um den Festzug und die Feierlichkeiten musikalisch zu untermalen.
Im November probt zum ersten Mal die neu gegründete Nachwuchsgruppe der Schützenmusikanten, der Notensalat.

2005

Im März fand der 3. Tag der offenen Tür statt. Mit Musik und der Möglichkeit, Instrumente auszuprobieren, versuchte man, viele interessierte Jungmusiker zu werben. Der Notensalat hatte hier seinen ersten offiziellen Auftritt. Begeistert konnten die Jüngsten hier ihr bereits Erlerntes präsentieren. Wie auch in den Jahren zuvor erklärte sich das Musikhaus Ffortissimo  wieder bereit, Musikinstrumente zu stellen.
Um das Repertoire zu erweitern, wurde auch in diesem Jahr ein Probenwochenende im Schützenhaus durchgeführt. Für den Notensalat wurden zwei Tage zur intensiven Probe neuer Stücke genutzt.
Viel Spaß hatten die Schützenmusikanten am Fuldaer Schützenfest. Hier wurden die Frühschoppenbesucher im Fuldaer Schützenhaus an zwei Tagen jeweils zwei Stunden lang mit traditioneller Marschmusik und volkstümlichen Polkas unterhalten. Als Dank gab es Zugaberufe und „Standing Ovations“.

2006

Für das Jubiläumsjahr waren eine Geburtstagsparty, ein dreitägiger Ausflug und ein Konzert im Schützenhaus geplant.
Die Schützenmusikanten haben auch in diesem Jahr – wie in den vergangen Jahren – bei vielen Anlässen, ob Geburtstagsständchen, Rathausplatzkonzert, Fastnacht, für die Gemeinde Petersberg, für die ortansässigen Vereine, Kirmes oder kirchliche Auftritten mit ihrer Musik das Publikum begeistert.

2007 - 2018

In letzten Jahren wurde neben Geburtstagsständchen, Hochzeiten und Wallfahrten unter anderem auch das jährliche Backhausfest, sowie das Schützenfest musikalisch von uns untermalt.
Natürlich ist auch das gemeinschaftliche Beisammensein durch Musicalbesuche oder eine Fahrt für die Mitglieder und deren Familien in den Freizeitpark in Steinau an der Straße gestärkt worden.

Mit viel Spaß am Musizieren und gemeinsamen Unternehmungen schauen alle Musikanten und die Verantwortlichen in die kommenden Jahre der Schützenmusikanten Petersberg.